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[Review] Manga ~ Underground

Underground
Underground

Underground

Während die Stadt von gewaltsamen Aufständen erschüttert wird, fristen Sachiko und Migeru ein ärmliches Dasein im turbulenten Tokyo der 1960er-Jahre. Widerwillig setzt sich Sachiko den Gelüsten ihres Vermieters aus, um wenigstens ein Dach über dem Kopf zu haben. Migeru hingegen ist besessen von der Idee, ein berühmter Mangazeichner zu werden. Doch auf ihrer Suche nach Liebe, Geborgenheit und dem eigenen Platz in einer chaotischen Welt geraten die beiden in einen Rausch, der Realität und Traum miteinander verschmelzen lässt…

Autor / Illustrator: Suehiro Maruo
Publisher / Verlag: Reprodukt
(Erst)Veröffentlichung: 07.10.2025
Format: Manga
Anzahl Bände: 1
Übersetzung: Claudia Peter
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Wieder einmal ein sehr grotesker und bizarrer Titel von Suehiro Maruo. Tatsächlich hatte ich bei dem Werk auch mehr Schwierigkeiten, dem Plot zu folgen, denn es war teilweise doch recht wirr und sprunghaft. An sich ist es eine fortlaufende Geschichte, dennoch gibt’s manchmal ein paar zeitliche Sprünge, die man nicht gleich so einordnen kann. Die Charaktere selbst sind auch recht bizarr, schon allein ihr Aussehen ist etwas gewöhnungsbedürftig. Sachiko z.B schielt, was die Zeichnungen noch skurriler wirken lassen, als ohnehin schon. Denn den muss man wirklich mögen, da er doch sehr markant und anders ist. Aber auch dieses Kantige hat etwas an sich, das mich immer wieder gefangen nimmt. Migeru wirkt im Vergleich zu Sachiko nicht ganz so bodenständig (nennen wir es mal so). Er will unbedingt Mangaka werden und verliert einen Job nach dem anderen, während er versucht, sich über Wasser zu halten. Sachiko wechselt die Jobs allerdings auch recht häufig, bei ihr kommt da aber auch etwas anderes mit dazu – sie sieht an sich sehr hübsch aus, ist aber etwas weniger intelligent als der Durchschnitt (was sie selbst aber auch so wiedergibt). Worum’s eigentlich geht? Ich würde sagen ein wenig über Selbstfindung, aber so ganz wurde ich auch nicht schlau aus dem Plot :| mehr stand das erotisch-groteske im Vordergrund – mit verstörend und surealer Atmosphäre & einigen Tabuthemen. Das Werk lässt sich sehr schwierig beschreiben, man muss es eigentlich selbst erleben, um sich ein richtiges Bild davon machen zu können.
Wer allerdings absolut nichts mit solchen Dingen anfangen kann, der sollte dann vielleicht doch lieber die Finger davon lassen..

Rating: ★★★¾☆ 

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Pulchi
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